Gerade in den 70ziger Jahren präsentierte sich eine ausgesprochene Fülle von Richtungen und Stilen in allen Kunstsparten, was wohl jedem bekannt sein mag. So wurde von uns als Studenten alles wie ein Schwamm aufgesaugt, was an neuen Trends und Richtungen auftauchte. Es hat uns allen wohl mehr Vergnügen bereitet über Kunst zu diskutieren, als Bilder zu malen.
Oft wurde der Sinn des Tafelbildes als solches grundsätzlich in Frage gestellt, da sich viele bildende Künstler immer mehr in den Raum hinein bewegten oder neue Medien wie z.B. Video als Werkzeug für ihre Arbeit entdeckten. Dies führte dazu, dass ich einige Kritik bezog, weil ich mich stur der Malerei verschrieb. Allerdings war da noch die etwas unglückliche Liebe zur Musik die immer eine gewisse Rolle in meinem Leben spielte.
In den ersten Jahren wurden meine Gemälde von Surrealismus und esoterischer Kunst beeinflußt. Später suchte ich nach neuen Wegen und entwickelte experimentelle Strukturbilder, in denen ich Lacke und Sand als neue Materialien für meine Arbeiten entdeckte. Auch war der Angang weniger eine feste Bildidee, sondern eine durch Schichtung und Übermalung entstehende Farbstruktur. Die daraus resultierende Erfahrung im Umgang mit Farben und das Weitertreiben durch Übermalungen waren damals für mich wichtiger als das „fertige“ Bild. mehr >>
Show 1 : Strukturen + Abstraktes
Show 2 : Gegenständlich
Show 3 : Reise - Impressionen